{"id":2260,"date":"2026-01-27T19:29:01","date_gmt":"2026-01-27T18:29:01","guid":{"rendered":"http:\/\/rogers.serverwaketo1001.de\/news\/solarpflicht-bei-dachsanierung-finanzielle-vorteile-durch-foerderungen-und-kfw-kredite-in-2025\/"},"modified":"2026-05-04T14:01:29","modified_gmt":"2026-05-04T12:01:29","slug":"eu-sanierungspflicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rogers.serverwaketo1001.de\/en\/news\/eu-sanierungspflicht\/","title":{"rendered":"Sanierungspflicht f\u00fcr Wohnh\u00e4user: Alles, was Hausbesitzer \u00fcber die EU-Sanierungspflicht wissen m\u00fcssen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Europ\u00e4ische Union hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Bis zum Jahr 2050 soll der Kontinent klimaneutral sein. Ein wesentlicher Schritt in diese Richtung, den die EU-Kommission get\u00e4tigt hat, ist die Reform der Geb\u00e4uderichtlinie, die Ende 2023 entscheidende Neuerungen erfahren hat. Diese Reform ist mehr als nur ein b\u00fcrokratischer Akt \u2013 sie ist ein zentraler Baustein in der EU-Strategie zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen und zur F\u00f6rderung nachhaltiger, energieeffizienter Wohn- und Arbeitsumgebungen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die Geb\u00e4uderichtlinie, offiziell als die Richtlinie \u00fcber die Gesamtenergieeffizienz von Geb\u00e4uden (EPBD) bekannt, ist ein Instrument, das darauf abzielt, den Energieverbrauch in Geb\u00e4uden drastisch zu reduzieren. Wohngeb\u00e4ude stehen dabei besonders im Fokus, da sie einen bedeutenden Anteil am Gesamtenergieverbrauch in der EU ausmachen. Die j\u00fcngsten \u00c4nderungen in der Richtlinie spiegeln die Dringlichkeit wider, mit der die EU ihre Klimaziele erreichen m\u00f6chte. Sie setzen neue Standards f\u00fcr Energieeffizienz und er\u00f6ffnen gleichzeitig neue Perspektiven und Herausforderungen f\u00fcr Immobilieneigent\u00fcmer.<\/strong><\/p>\n<h2>Wegfall der Sanierungspflicht in der EU-Geb\u00e4uderichtlinie: neue Standards f\u00fcr den Geb\u00e4udesektor<\/h2>\n<p>Um das ambitionierte Ziel der Klimaneutralit\u00e4t bis 2050 zu erreichen, hat die Europ\u00e4ische Union im Rahmen einer \u00dcberarbeitung ihrer Geb\u00e4uderichtlinie (EPBD) versch\u00e4rfte Ma\u00dfnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz in Immobilien beschlossen. Am 7. Dezember 2023 erreichten die Vertreter des Europ\u00e4ischen Parlaments einen Durchbruch in den Verhandlungen \u00fcber die kontrovers diskutierte Richtlinie f\u00fcr EU-Geb\u00e4ude.<\/p>\n<p>In diesem Zusammenhang wurde beschlossen, eine verbindliche Sanierungspflicht f\u00fcr einzelne Wohnh\u00e4user nicht aufzunehmen. Gem\u00e4\u00df der \u00fcberarbeiteten Richtlinie zur Gesamtenergieeffizienz von Geb\u00e4uden wird erwartet, dass der Energieverbrauch in Wohngeb\u00e4uden bis 2030 um durchschnittlich 16 Prozent und bis 2035 um 20 bis 22 Prozent reduziert wird.<\/p>\n<p>Diese Neuregelung, die von Immobilienbesitzerverb\u00e4nden und der Wohnungswirtschaft begr\u00fc\u00dft wurde, r\u00fcckt von der fr\u00fcheren Forderung des EU-Parlaments ab, speziell schlecht isolierte private Wohngeb\u00e4ude zu sanieren. Organisationen wie Haus &amp; Grund hatten zuvor vor einem erheblichen Wertverlust der Immobilien durch eine verpflichtende Sanierung gewarnt. Der Gesamtverband der Wohnungswirtschaft (GdW) betrachtet den erzielten Kompromiss als ein positives Zeichen und betont erneut die Wichtigkeit von Quartierskonzepten.<\/p>\n<p>Es wurden folgende neue Bestimmungen der EU-Kommission f\u00fcr den Geb\u00e4udesektor festgelegt:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Zielvorgaben f\u00fcr Neubauten ab dem Jahr 2030:<\/strong> Zuk\u00fcnftig sollen Neubauten emissionsfrei sein.<\/li>\n<li><strong>Verringerung des Prim\u00e4renergieverbrauchs in Wohngeb\u00e4uden:<\/strong> Bis zum Jahr 2030 ist eine Reduktion um mindestens 16 Prozent vorgesehen, bis 2035 soll eine Senkung von 20 bis 22 Prozent erreicht werden. Die EU-Mitgliedsstaaten sind angehalten, entsprechende Strategien zu implementieren.<\/li>\n<li><strong>Sanierungsma\u00dfnahmen bei Nichtwohngeb\u00e4uden:<\/strong> Es ist geplant, bis 2030 16 Prozent und bis 2033 26 Prozent der am schlechtesten bewerteten Geb\u00e4ude zu sanieren.<\/li>\n<li><strong>Einf\u00fchrung einer Solaranlagenpflicht:<\/strong> Bis zum Jahr 2030 sollen schrittweise Solaranlagen auf \u00f6ffentlichen Geb\u00e4uden, Nichtwohngeb\u00e4uden sowie bei Neubauten installiert werden, sofern dies aus technischer und wirtschaftlicher Sicht umsetzbar ist.<\/li>\n<li><strong>Schrittweiser Verzicht auf fossile Heizbrennstoffe bis zum Jahr 2040:<\/strong> Ab 2025 ist eine Subventionierung dieser Brennstoffe in der EU nicht mehr vorgesehen. Jedoch bleiben finanzielle Anreize f\u00fcr Hausbesitzer mit Hybridheizsystemen bestehen.<\/li>\n<li><strong>Ausnahmeregelungen:<\/strong> Diese beziehen sich auf landwirtschaftliche Geb\u00e4ude, Baudenkm\u00e4ler und Geb\u00e4ude von besonderem historischem Wert.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Wirtschafts- und Bauministerium gegen verpflichtende Geb\u00e4udesanierungen<\/h2>\n<p>Bereits vor den finalen Verhandlungen zur Geb\u00e4uderichtlinie der Europ\u00e4ischen Union (EPBD) positionierte sich die Bundesregierung klar gegen eine verpflichtende Sanierung einzelner Wohngeb\u00e4ude. Dies best\u00e4tigte das Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Energie unter der Leitung von Minister Robert Habeck (B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen) in einer Mitteilung, die im September 2023 von der &#8222;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&#8220; online zitiert wurde. Habeck erkl\u00e4rte ausdr\u00fccklich, dass solche Zwangssanierungen nicht vorgesehen seien.Auch die Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) sprach sich gegen eine derartige Zwangssanierung aus. Sie \u00e4u\u00dferte sich gegen\u00fcber dem &#8222;Spiegel&#8220; besorgt \u00fcber die m\u00f6glichen Belastungen f\u00fcr die Eigent\u00fcmer. Geywitz betonte, dass die Pflicht zur Sanierung nicht nur finanzielle Herausforderungen mit sich bringen w\u00fcrde, sondern auch hinsichtlich der Durchf\u00fchrung der Bauma\u00dfnahmen eine enorme Belastung darstellen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Ministerin Geywitz \u00e4u\u00dferte sich positiv \u00fcber den erzielten Kompromiss in den Trilog-Verhandlungen. Sie hob hervor, dass dieser Kompromiss realistisch sei und niemanden \u00fcberfordern w\u00fcrde \u2013 weder die Familie im Einfamilienhaus auf dem Land noch kleinere Betriebe wie B\u00e4ckereien. Abschlie\u00dfend betonte sie, dass die Klimaziele dennoch erreicht werden k\u00f6nnten, etwa durch das Einbeziehen ganzer Stadtviertel in die Energieeffizienz-Strategie.<\/p>\n<h2>EU-Parlament und die strenge Sanierungspflicht: Die urspr\u00fcnglichen Pl\u00e4ne.<\/h2>\n<p>Am 14. M\u00e4rz 2023 hat das EU-Parlament mit gro\u00dfer Mehrheit f\u00fcr versch\u00e4rfte Anforderungen in der \u00dcberarbeitung der Geb\u00e4uderichtlinie (EPBD) gestimmt. Ziel des Plans ist es, dass bis 2030 alle Wohnh\u00e4user mindestens der Energieeffizienzklasse &#8222;E&#8220; entsprechen und bis 2033 mindestens in die Klasse &#8222;D&#8220; aufsteigen sollen. Um einen besseren Eindruck von dieser Einteilung zu bekommen: Geb\u00e4ude der Klasse &#8222;G&#8220; geh\u00f6ren zu den 15 Prozent energieeffizientesten in einem Land, w\u00e4hrend diejenigen in Klasse &#8222;A&#8220; als energetisch optimal gelten.<\/p>\n<p>Ciar\u00e1n Cuffe, der Abgeordnete der Gr\u00fcnen, der zusammen mit der EU-Kommission im EU-Parlament ma\u00dfgeblich f\u00fcr diese Initiative verantwortlich ist, wies darauf hin, dass es Ausnahmen geben w\u00fcrde. Diese betreffen beispielsweise kleinere Geb\u00e4ude mit einer Fl\u00e4che von weniger als 50 Quadratmetern oder Ferienh\u00e4user. Laut einer Mitteilung des Parlaments d\u00fcrfen die EU-Mitgliedstaaten weitere Ausnahmen zulassen, wenn die Renovierungsarbeiten aus wirtschaftlicher und technischer Sicht nicht umsetzbar sind oder es an qualifizierten Arbeitskr\u00e4ften mangelt.<\/p>\n<h2>Fit for 55: EU setzt auf Geb\u00e4udesanierung zur Emissionsminderung<\/h2>\n<p>In der Europ\u00e4ischen Union sind Geb\u00e4ude eine bedeutende Quelle f\u00fcr CO2-Emissionen. Tats\u00e4chlich gehen etwa 40 Prozent des Energieverbrauchs und ein Drittel der Treibhausgasemissionen in der EU auf das Konto von Geb\u00e4uden. Dieser Sachverhalt f\u00fchrte zu einer wichtigen Entscheidung, die auf einen Vorschlag der EU-Kommission zur\u00fcckgeht, der vor ungef\u00e4hr zwei Jahren eingereicht wurde.Eine bessere D\u00e4mmung von H\u00e4usern und der Einsatz moderner Heizsysteme k\u00f6nnen den Energieverbrauch erheblich reduzieren. Diese \u00c4nderungen sind ein zentraler Bestandteil des &#8222;Fit for 55&#8220;-Klimapakets der EU. Ziel dieses Pakets ist es, die Netto-Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55 Prozent im Vergleich zu den Werten von 1990 zu senken. Mit solchen Ma\u00dfnahmen will die EU einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten und gleichzeitig die Energieeffizienz in Geb\u00e4uden steigern.<\/p>\n<h2>EU-Sanierungspflicht: Welche Geb\u00e4ude sind von der Energieeffizienzrichtlinie betroffen?<\/h2>\n<p>In ganz Europa m\u00fcssen Millionen von Immobilien aufgrund neuer Energieeffizienzziele umger\u00fcstet werden. Jedes EU-Land soll dabei einen individuellen Plan erstellen, der festlegt, welche Geb\u00e4ude wann und nach welchen Kriterien saniert werden m\u00fcssen. Ein Problem dabei ist die fehlende einheitliche Messskala f\u00fcr den Energieverbrauch. W\u00e4hrend manche L\u00e4nder eine Skala von A bis E verwenden, reicht sie in Deutschland von A bis H.Es wird erwartet, dass zun\u00e4chst die am wenigsten effizienten Geb\u00e4ude, in Deutschland also diejenigen der Stufen G und H, saniert werden. Diese Ma\u00dfnahme ist besonders sinnvoll, da diese Geb\u00e4ude den gr\u00f6\u00dften Energieverlust verursachen. Anstatt viele kleinere Sanierungen durchzuf\u00fchren, die nur geringe Einsparungen bringen w\u00fcrden (wie von Stufe E auf D), konzentriert man sich besser auf die gro\u00dfen &#8222;Energiefresser&#8220;.<\/p>\n<p>Um zu \u00fcberpr\u00fcfen, wie energieeffizient die eigene Immobilie ist, kann ein Blick in den Energieausweis helfen. Dieser gibt meistens einen guten \u00dcberblick. Allerdings entsprechen die dort genannten Verbrauchs- oder Bedarfswerte nicht immer den Energiewerten, die bei der Planung von Energiesanierungen verwendet werden.<\/p>\n<h2>Lohnt sich die Sanierung von Altbauten?<\/h2>\n<p>Unabh\u00e4ngig von gesetzlichen Anforderungen bietet die Sanierung \u00e4lterer Geb\u00e4ude zahlreiche Vorteile. Immobilieneigent\u00fcmer k\u00f6nnen damit nicht nur ihre Energiekosten reduzieren, sondern tragen auch aktiv zum Klimaschutz bei. Zus\u00e4tzlich verlangt das Ende 2023 in Kraft getretene Heizungsgesetz, dass Bestandsgeb\u00e4ude mittelfristig zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien beheizt werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr viele Immobilien k\u00f6nnte dies den Einbau einer W\u00e4rmepumpe erforderlich machen. Diese arbeitet in einem energetisch sanierten Geb\u00e4ude deutlich effizienter, was die Sanierung noch attraktiver macht.<\/p>\n\n\t<section class=\"section no-print kontaktieren  nehmen col-pb-0 pt-80 pb-40\" id=\"section_557688688\">\n\t\t<div class=\"section-bg fill\" >\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\n\n\t\t<\/div>\n\n\t\t\n\n\t\t<div class=\"section-content relative\">\n\t\t\t\n\n<div class=\"row align-middle\"  id=\"row-2015510419\">\n\n\n\t<div id=\"col-1246546698\" class=\"col medium-8 small-12 large-8\"  data-animate=\"fadeInUp\">\n\t\t\t\t<div class=\"col-inner\"  >\n\t\t\t\n\t\t\t\n\n\t<div id=\"text-21750596\" class=\"text h2-p\">\n\t\t\n\n<p>Contact us \u2013 we are always available<\/p>\n\t\t\t<\/div>\n\t\n\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\n\n\t<div id=\"col-1107041322\" class=\"col medium-4 small-12 large-4\"  data-animate=\"fadeInUp\">\n\t\t\t\t<div class=\"col-inner\"  >\n\t\t\t\n\t\t\t\n\n\n\t\t<div class=\"icon-box featured-box icon-box-center text-center\"  >\n\t\t\t\t\t<div class=\"icon-box-img\" style=\"width: 260px\">\n\t\t\t\t<div class=\"icon\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"icon-inner\" >\n\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"175\" src=\"https:\/\/rogers.serverwaketo1001.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Kontakt-300x175.png\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/rogers.serverwaketo1001.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Kontakt-300x175.png 300w, https:\/\/rogers.serverwaketo1001.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Kontakt.png 720w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"icon-box-text last-reset\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\n\n<p><a href=\"http:\/\/rogers.serverwaketo1001.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Path-219973.svg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-537\" src=\"http:\/\/rogers.serverwaketo1001.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Path-219973.svg\" alt=\"\" \/><\/a><\/p>\n<a href=\"\/en\/kontakt\/\" class=\"button primary\" >\n\t\t<span>CONTACT US<\/span>\n\t<\/a>\n\n\n\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\t\n\t\n\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\n\n<\/div>\n\n\t\t<\/div>\n\n\t\t\n<style>\n#section_557688688 {\n  padding-top: 30px;\n  padding-bottom: 30px;\n}\n<\/style>\n\t<\/section>\n\t\n<h2>Wie Hausbesitzer proaktiv auf die EU-Sanierungspflicht reagieren k\u00f6nnen<\/h2>\n<p>Auch wenn Sie als langj\u00e4hriger Immobilieneigent\u00fcmer momentan nicht direkt von den deutschen Regelungen des Geb\u00e4udeenergiegesetzes (GEG) betroffen sind, lohnt es sich, schon jetzt an die bevorstehenden EU-weiten Sanierungsvorschriften zu denken.Ein guter Anfangspunkt f\u00fcr erste Ideen zur Energieeffizienz-Verbesserung ist der Energieausweis Ihrer Immobilie. Auf dessen vierter Seite finden Sie meistens einfache und kosteng\u00fcnstige Vorschl\u00e4ge zur energetischen Modernisierung. Bei umfangreicheren Sanierungsprojekten empfiehlt es sich jedoch, einen Fachexperten hinzuzuziehen, etwa eine Energieberaterin oder einen Energieberater.<\/p>\n<p>Hier sind einige Ma\u00dfnahmen, die Sie schrittweise umsetzen k\u00f6nnen, um die Energieeffizienz Ihres Geb\u00e4udes zu verbessern:<\/p>\n<ul>\n<li>W\u00e4rmed\u00e4mmung des Daches, der Kellerdecke oder des Spitzbodens.<\/li>\n<li>Isolierung der Au\u00dfenw\u00e4nde.<\/li>\n<li>Austausch alter Fenster oder Verglasungen.<\/li>\n<li>Installation einer energieeffizienten Haust\u00fcr.<\/li>\n<li>D\u00e4mmung der Heizungsrohre.<\/li>\n<li>Einbau von Thermostatventilen zur besseren Temperaturregelung.<\/li>\n<li>Installation von Solaranlagen oder L\u00fcftungssystemen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Durch diese Ma\u00dfnahmen k\u00f6nnen Sie nicht nur Energie sparen, sondern auch einen Beitrag zum Umweltschutz leisten und sich auf zuk\u00fcnftige Anforderungen vorbereiten.<\/p>\n<h2>Das BEG-F\u00f6rderprogramm: Investitionen in Geb\u00e4udeeffizienz<\/h2>\n<p>Seit dem 1. Januar 2024 ist das \u00fcberarbeitete Geb\u00e4udeenergiegesetz (GEG) in Kraft. Lange war unklar, wie die staatliche Unterst\u00fctzung f\u00fcr den Wechsel zu umweltfreundlicheren Heizungen aussehen w\u00fcrde, besonders nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Kurz vor Ende des Jahres wurde jedoch die Bundesf\u00f6rderung f\u00fcr effiziente Geb\u00e4ude (BEG), die auf dem GEG basiert, im Haushaltsausschuss genehmigt. Diese F\u00f6rderung sieht einige \u00c4nderungen im Vergleich zum urspr\u00fcnglichen Plan vor. Nun gibt es eine einheitliche Basisf\u00f6rderung von 30 Prozent der Kosten f\u00fcr den Austausch alter fossiler Heizungen gegen neue, auf erneuerbaren Energien basierende Heizsysteme in bestehenden Geb\u00e4uden.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich wurde ein Einkommensbonus von 30 Prozent f\u00fcr private Selbstnutzer mit einem zu versteuernden Einkommen von bis zu 40.000 EUR pro Jahr eingef\u00fchrt. F\u00fcr die Einkommensberechnung von Hausbesitzern wird der Durchschnitt der zu versteuernden Einkommen der letzten zwei Jahre vor der Antragstellung herangezogen.<\/p>\n<h3 class=\"et_pb_module_header\">Heizung: Zusatzbonus f\u00fcr schnellen Heizungstausch<\/h3>\n<p>Dar\u00fcber hinaus gibt es bis 2028 einen zus\u00e4tzlichen Klima-Geschwindigkeitsbonus von 20 Prozent f\u00fcr den Austausch von alten, besonders ineffizienten fossilen oder Biomasseheizungen, die \u00e4lter als 20 Jahre sind. Ab 2029 wird dieser Bonus schrittweise um 3 Prozentpunkte alle zwei Jahre reduziert, bis er ab 2037 komplett entf\u00e4llt. F\u00fcr neue Biomasseheizungen ist der Bonus nur verf\u00fcgbar, wenn sie mit einer Solarthermie- oder Photovoltaikanlage kombiniert werden. Zuvor war dies nur bei Hybridheizungen eine F\u00f6rderbedingung.<\/p>\n<h3 class=\"et_pb_module_header\">Sanierungspflicht f\u00fcr Wohngeb\u00e4ude: Wer hat Anspruch auf die F\u00f6rderung f\u00fcr die Sanierung?<\/h3>\n<p>Die Grundf\u00f6rderung steht privaten Hauseigent\u00fcmern und Vermietern, Unternehmen, gemeinn\u00fctzigen Organisationen und Kommunen zu. Die Obergrenze der f\u00f6rderf\u00e4higen Kosten f\u00fcr den Heizungstausch liegt bei 30.000 EUR f\u00fcr ein Einfamilienhaus oder die erste Wohnungseinheit in einem Mehrfamilienhaus, was einen maximalen staatlichen Zuschuss von bis zu 21.000 EUR bedeutet. F\u00fcr jede weitere Wohnungseinheit gelten jeweils andere H\u00f6chstgrenzen.<\/p>\n<h3 class=\"et_pb_module_header\">Weitere F\u00f6rderungen f\u00fcr Effizienzma\u00dfnahmen<\/h3>\n<p>Zus\u00e4tzlich zu den Heizungsf\u00f6rderungen gibt es spezielle Zuschl\u00e4ge, wie einen 5-Prozent-Effizienzbonus f\u00fcr W\u00e4rmepumpen und einen Emissionsminderungszuschlag f\u00fcr effiziente Biomasseheizungen. Auch Investitionen in wasserstofff\u00e4hige Heizsysteme werden unterst\u00fctzt, w\u00e4hrend fossile Heizsysteme grunds\u00e4tzlich nicht mehr gef\u00f6rdert werden. F\u00fcr andere Effizienzma\u00dfnahmen, wie D\u00e4mmen des Geb\u00e4udes oder Verbesserungen an der Heizungstechnik, k\u00f6nnen Hausbesitzer bis zu 20 Prozent Zuschuss beim Bundesamt f\u00fcr Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle beantragen.<\/p>\n<h3 class=\"et_pb_module_header\">Kombinationsm\u00f6glichkeiten und Antragsstellung<\/h3>\n<p>Die verschiedenen F\u00f6rderh\u00f6chstgrenzen k\u00f6nnen miteinander kombiniert werden, und bei Vorliegen eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) erh\u00f6ht sich die maximale F\u00f6rdersumme. Ab 2024 wird die Heizungsf\u00f6rderung durch die Kreditanstalt f\u00fcr Wiederaufbau (KfW) verwaltet. Sollte die Antragssoftware noch nicht verf\u00fcgbar sein, k\u00f6nnen Antragsteller die Ma\u00dfnahmen beginnen und sp\u00e4ter einen Antrag stellen, allerdings nur innerhalb eines bestimmten Zeitraums.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Europ\u00e4ische Union hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Bis zum Jahr 2050 soll der Kontinent klimaneutral sein&#8230;.<\/p>","protected":false},"author":8,"featured_media":2286,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[121,1],"tags":[],"class_list":["post-2260","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-immobilien-news","category-allgemein"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/rogers.serverwaketo1001.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2260","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/rogers.serverwaketo1001.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/rogers.serverwaketo1001.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rogers.serverwaketo1001.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rogers.serverwaketo1001.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2260"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/rogers.serverwaketo1001.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2260\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rogers.serverwaketo1001.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2286"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/rogers.serverwaketo1001.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2260"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/rogers.serverwaketo1001.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2260"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/rogers.serverwaketo1001.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2260"}],"curies":[{"name":"WP","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}